Kinderroller und Kinderscooter: Darauf sollte beim Kauf geachtet werden.

Welche Arten von Kinderrollern und Kinderscootern gibt es?

Kinderroller bzw. Kinderscooter gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Sie unterscheiden sich dabei insbesondere in der Art der Beschaffenheit, der Größe und im verarbeiteten Material. Sie kommen entweder gänzlich oder in Teilen aus Holz, Kunststoff, Stahl oder Edelstahl vor.

Es besteht die Auswahl zwischen konventionellen Rollern und sogenannten Klapprollern, die in sich faltbar sind zum besseren räumlichen Verstauen Zuhause oder unterwegs in Auto, Bus, Bahn oder sogar Flugzeug. Außerdem gibt es auch einige spezielle Elektroscooter im Angebot falls man etwas Außergewöhnliches haben möchte.

Welche Eigenschaften bei Scootern für Kinder sind am wichtigsten?

Die Trittfläche, bzw. das Trittbrett, ist bei allen Scootern für Kinder immer recht nah am Boden angebracht. Für die kleinen Fahranfänger auf der Straße und als Einstiegsmodell um später das Fahren von einem Fahrrad zu lernen, ist ein Kinderroller absolut das beste Mittel.

Es gibt Scooter mit 3 bis 4 Rädern die in Betracht gezogen werden sollten wenn es sich um ein Kleinkind ab drei Jahren handelt. Auf diese Weise kann ihr Kind das Fahren leichter lernen, fühlt sich schnell sicher auf der Straße und kann das Gerät besser lenken und hantieren. Zudem fördert und trainiert das Fahren mit einem Kinderscooter die Motorik und das Gleichgewicht ihres Kindes. Durch das Fahren im Freien wird außerdem die Konzentration und die Gesundheit von allen gestärkt, die gemeinsam auf große Fahrt gehen.

Die herkömmlichen Scooter für Kinder sind in der Regel mit 2 Reifen ausgestattet. Diese bestehen entweder aus Vollgummi, Plastik oder sind mit Luft befüllt. Solche die mit Luft befüllt sind, eignen sich besonders wenn sie außer der Straße auch auf unebenen Böden mit ihren Kleinen unterwegs sind. Soll der Roller nur Zuhause und im Hof gefahren werden, dann eignet sich am besten dafür schon eine Bereifung aus Plastik, Kunststoff oder Vollgummi.

Einen Seitenständer haben die meisten Scooter für Kinder eher nicht, weil es sich bei der Größe und bei dem Gewicht nicht zwingend lohnt. Im täglichen Gebrauch werden sie daher gerne an Wände oder Gegenstände angelehnt oder seitlich auf den Boden gelegt. Man sollte daher auch keine eigenen Werke zuhause erstellen und am Gerät irgendwas verändern da dadurch eine etwaige Garantie verfällt.

Die meisten Kinderroller haben zudem eine Fußbremse die hinten am Hinterrad angebracht ist. Manche haben sogar eine Handbremse. Die Hinterradbremse ist für Fahranfänger in diesem Zusammenhang die beste Wahl. Eine zusätzliche Vorderradbremse kann hilfreich sein, ist aber nicht zwingend notwendig. Das Trittbett von ihrem zukünftigen Kinderroller sollte im Idealfall eine für ihr Kind passende Größe haben. Je nach Alter und Größe ihres Kindes gibt es dafür anpassbare Längen und Breiten von Trittbrettern die immer fest und stabil gebaut sein sollten.

Welche Fragen sollten Sie sich beim Kauf eines Kinderscooters zunächst beantworten?

Die meisten Scooter sind für Kinder schon ab 3-5 Jahren geeignet, daher empfiehlt es sich, mit Berücksichtigung auf die Straßensicherheit, genauer auf die Bestandteile und die individuelle Eignung für ihr Kind zu achten. Die in Deutschland verkauften Roller für Kinder sind auf ihre Sicherheit geprüft, aber dennoch kann man sich vor dem Kauf folgende Fragen stellen:

  • Hat der Kinderroller eine Lenkerbremse oder Rücktrittbremse?
  • Sind alle Schrauben sicher mit Kappen abgedeckt, damit man sich beim Fahren nicht am Fuß verletzten kann?
  • Ist die Höhe des Lenkers manuell leicht verstellbar, damit alle ihre Kinder damit fahren können bzw. auch nach dem älter und größer werden des Kindes der Scooter weiter genutzt werden kann?
  • Haben die Enden des Lenkers einen Prallschutz um das Material bei Stößen zu schützen?
  • Wieviel Gewicht verträgt das jeweilig verarbeitete Material?
  • Wie und wo können Ersatzteile erworben werden?

Vor dem Kauf ist nach dem Kauf eines Kinderscooters!

In der jeweiligen Produktbeschreibung lassen sich in der Regel allen wichtigen Informationen über das Gerät finden. Genauere Details bekommt man auch vom Hersteller direkt. Wieviel das Gerät an Gewicht aushält ist zum Beispiel gänzlich vom jeweiligen Material und der Qualität abhängig, das kann sehr unterschiedlich zwischen den einzelnen Angeboten sein.

Nach einem Kinderroller Test Verfahren wurde die Empfehlung ausgesprochen einen Kinderscooter bzw. Kinderroller im oberen Drittel in Betracht zu ziehen, da die billigen Alternativen oftmals von minderer Qualität sind und die Teile zu schnell verschleißen oder gar brechen. Ein Qualitätssiegel weist dabei auf ein besonders sicheres und hochwertiges Produkt hin.

Sämtliche Ersatzteile, wie Räder, Schrauben, Bremsbeläge etc. kann man meistens beim Hersteller bestellen wo man den Kinderroller auch eingekauft hat oder falls es mal schnell gehen muss dann geht es auch direkt im Fachgeschäft in ihrer Nähe. Die Verfügbarkeit der Ersatzteile können sie bereits vor dem Kauf, durch das Prüfen beim Verkäufer, Hersteller oder eben eines Geschäftes in ihrer Stadt, feststellen.

Natürlich können Sie an der Langlebigkeit von ihrem Kinderroller auch mitwirken indem sie es regelmäßig mit einem nicht kratzenden Lappen reinigen. Dabei können sie etwas Spülmittel und warmes Wasser verwenden. Dabei sollte insbesondere auf die Sauberkeit der Reflektoren geachtet werden, damit ihr Kind weiterhin sicher ist auf der Straße bei Tag und bei Nacht. Die Reifen sollten dabei auch nicht vernachlässigt werden. Bei Plastik Reifen reicht das Reinigen aus, während bei luftbefüllten Reifen außerdem auf den Druck und eventuelle Schäden geachtet werden sollte. Beim Fachhändler kann man spezielle Reinigungsmittel wie Sprays und andere Mittel eingekauft werden um alle Teile möglichst lange in Schuss zu halten damit alle für lange Zeit Spaß an ihrem neuen Kinderroller bzw. Kinderscooter haben.